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Weltraum-ABC: Z ... wie Zeit

22. August 2014

Schon seit Urzeiten messen Menschen die Zeit mit Hilfe der Sternenkunde, der Astronomie. So ist die Zeit zwischen zwei Sonnenaufgängen ein Tag. Die Erde hat sich dann einmal um sich selbst gedreht.

Die Zeit zwischen zwei Vollmonden ist ungefähr ein Monat. Der Mond ist dann in etwa einmal um die Erde gelaufen. Und die Zeit zwischen zwei Frühlingsanfängen ist ein Jahr. Die Erde ist dann einmal um die Sonne gekreist.

Heute haben wir sehr viel genauere Uhren, Atomuhren etwa. Doch auch im Weltall finden sich super Zeitmesser. Sie sind so genau, dass sie es selbst mit unseren Atomuhren aufnehmen können. Diese sogenannten Millisekunden-Pulsare sind ausgebrannte Sterne. Sie drehen sich sehr schnell um sich selbst.

Dabei senden sie wie ein Leuchtturm in rascher Folge Blitze aus. Diese Blitze kommen so regelmäßig, dass sich erst in rund 100 Millionen Jahren eine Abweichung von einer Sekunde ergibt. Erst mit den modernsten Atomuhren, sogenannten optischen Atomuhren, haben Forscher vor wenigen Jahren diese Genauigkeit übertroffen.

dpa.

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