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Galaxis

01. April 2009

Galaxis ist das aus dem Griechischen stammende Wort für Milchstraße. Der Name hat mit einer griechischen Sage zu tun.

Sie erzählt von Herakles, dem Sohn des Gottes Zeus. Herakles saugte als Baby angeblich so stark an der Brust der Göttin Hera, dass sie ihn wegstieß. Da spritze Muttermilch heraus und verteilte sich am gesamten Himmelsgewölbe. Also bekam unser Sonnensystem den Namen Milchstraße. Manche nennen noch einen anderen Grund dafür: Von der Erde aus sieht die Milchstraße ein bisschen so aus wie Milch.

Aber natürlich ist es keine Milch, die uns da vom Nachthimmel entgegen leuchtet. Vielmehr sind es Milliarden Sterne, deren Licht zu einem schwach leuchtenden Band verschmilzt. Mit einem guten Fernrohr kann man in mondlosen Sommernächten viele einzelne Sterne erkennen.

Alle Sterne in der Milchstraße zu zählen, würde Tausende Jahre dauern. An manchen Stellen hat die Milchstraße dunkle Flecken. Das liegt nicht daran, dass hier weniger Sterne sind. Hier verdecken uns Weltraum-Staubwolken die Sicht.

Von außen betrachtet sieht die Milchstraße aus wie eine Scheibe, auf die spiralförmige Arme gemalt sind. In der Mitte ist ein kleiner Hügel, der Kern der Galaxis. Es gibt auch noch andere Sternensysteme, die unserer Milchstraße ähneln. Sie heißen «Galaxien». Manche davon sind eiförmig. Und die sogenannte Walfischgalaxie trägt ihren Namen, weil ihre Form einem Wal mitsamt ausgeblasener Wasserfontäne ähnlich sieht.

dpa.

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