http://www.kruschel.de/wissen/weltraum/Beamen_11105781.htm

Beamen

01. April 2009

Im Raumschiff Enterprise sieht es ganz einfach aus: Du gehst in den Transporterraum und bittest Scotty, dich auf den nächsten Planeten zu beamen. Der drückt die richtigen Knöpfe, und daraufhin wirst du in Einzelteilen mit Lichtgeschwindigkeit zum Zielort transportiert und dort schmerzlos und blitzschnell wieder zusammengesetzt.

Die Wirklichkeit sieht aber leider ganz anders aus. Weil der gebeamte Mensch ja nicht selbst auf den Planeten fliegt, muss alle Information über ihn dorthin transportiert werden, um ihn dann wieder richtig zusammenzusetzen. Jeder Fehler könnte dabei tödlich sein. Man weiß aber nicht bis ins kleinste Detail, wie der menschliche Körper aufgebaut ist. Und schon gar nicht, was beim Beamen eigentlich mit unseren Eigenschaften und unserer Seele geschehen würde.

Und selbst wenn man das alles wüsste - es wäre mit den heutigen Computern völlig unmöglich, all diese Information zu speichern. Würde man all diese Information auf CD-ROMs brennen, hätte man am Ende einen CD-Turm, der von der Erde bis zum Zentrum unser Milchstraße reicht.

Wissenschaftler arbeiten heute aber am Beamen einzelner, winzig kleiner Lichtteilchen. Sie nennen das Teleportation. Erst kürzlich ist zum ersten Mal eine Teleportation außerhalb des Labors gelungen: Wiener Wissenschaftler haben Lichtteilchen unter der Donau hindurch teleportiert. Bis man möglicherweise irgendwann einmal Menschen beamen kann wie im Fernsehen, wird wohl noch sehr viel Wasser die Donau hinunter fließen.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG