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Schnee wegschieben und Salz streuen

07. Januar 2019

Hitzefrei kennt jeder. Aber hast du schon einmal von schneefrei gehört? Das hatten einige Schüler am Montag, vor allem ganz im Südosten Deutschlands. Dort schneite es in den vergangenen Tagen richtig viel! Der Schulweg wäre zu gefährlich gewesen, meinte etwa die Stadt Lindau am Bodensee. Die Schulen blieben geschlossen.

In anderen Orten konnten die Kinder aber zur Schule gehen, obwohl teils ein halber Meter Schnee fiel. Die Mitarbeiter der Städte und Gemeinden räumten dort die Straßen für die Schulbusse und Autos.

In dem Ort Bad Reichenhall etwa legten die Schneepflüge dafür schon mitten in der Nacht los. Ihre Lastwagen haben vorne eine Schaufel und hinten drauf Streusalz. «Über einen Drehteller wird das Salz hinter dem Fahrzeug ausgestreut. So wird es gut auf der Fahrbahn verteilt», sagte ein Mitarbeiter der Stadt. Das Salz lässt den Schnee schmelzen.

Die Räumfahrzeuge kümmern sich in Bad Reichenhall zuerst um die großen Hauptstraßen. Auch die Zufahrten zu Krankenhäusern und der Feuerwehr sind besonders wichtig. Dann kommen die Schulen und die Straßen zu Firmen dran. Und als letztes die Wohngebiete.

Auch in der Stadt Kempten im Allgäu war der Winterdienst viel im Einsatz. «Wir haben die ganze Zeit geräumt. Als wir mit einer Runde fertig waren, mussten wir wieder von vorne anfangen», sagte ein Mitarbeiter der Stadt.

Dabei kümmerten sich kleinere Fahrzeuge auch um die Geh- und Radwege. Zusätzlich waren Trupps mit Schaufeln unterwegs. Die Handschaufler befreiten etwa die Treppen zu Unterführungen von Schnee und Eis.

Wohin aber mit dem ganzen Schnee? «Wird es zu viel, muss er abtransportiert werden», sagte der Mann aus Bad Reichenhall. Dann wird der Schnee etwa mit Radladern auf Lastwagen verteilt und aus der Stadt gebracht. Kempten hat dafür spezielle Plätze. «Wir bereiten uns jetzt schon wieder vor, denn für die nächsten Tage ist noch mehr Schnee vorhergesagt», meinte der Mann aus Kempten.

dpa.

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