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Riesiger Krater entdeckt

15. November 2018

Grönland ist eine riesige Insel in der Nähe des Nordpols. Kein Wunder also, dass fast die ganze Insel ständig von einer dicken Schicht aus Eis und Schnee bedeckt wird.

Normalerweise kann man nicht erkennen, was unter dem Eis liegt. Doch dann kamen Forscher aus der deutschen Stadt Bremerhaven mit einem Eis-Radar. Damit kann man das Eis und das Gestein darunter messen.

Beim Messen fanden die Forscher einen riesigen Krater, fast so groß wie die deutsche Hauptstadt Berlin. Sie glauben: Dort ist vor Tausenden von Jahren ein riesiger Gesteinsbrocken aus dem Weltall auf der Erde eingeschlagen.

Der Brocken aus Eisen müsse kilometerbreit gewesen sein, meinen die Forscher. Damit wäre er zwar echt groß - aber immer noch kleiner als der Brocken aus dem All, der wohl zum Aussterben der Dinosaurier geführt hat. Ob der Einschlag in Grönland das Leben auf der Erde veränderte, wissen die Forscher noch nicht.

dpa.

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