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Probleme mit dem Kunst-Schnee

02. Dezember 2018

Winterberg (dpa) - Kein Schnee, keine Skifahrten? Nicht unbedingt! Denn wenn es im Winter nicht genug schneit, helfen in vielen Orten Schneekanonen nach. Sie erzeugen aus Wasser künstlichen Schnee. Damit werden die Berghänge bedeckt, damit Skifahrer trotzdem fahren können.

Doch in diesem Jahr könnte die Sache schwierig werden. Denn in manchen Skigebieten reicht das Wasser nicht wie gewohnt. Oft wird das Wasser in großen Teichen gespeichert. Doch weil es in diesem Jahr so wenig geregnet hat, sind die Teiche nicht richtig voll.

Deshalb müssen die Betreiber der Ski-Lifte sich besonders gut überlegen, wann sie das wenige Wasser einsetzen. Dafür sollte es richtig kalt sein. «Wenn das Wasser knapp ist, werden sie weniger Risiko eingehen, dass ihnen die Hälfte des Schnees wieder wegschmilzt», sagt eine Expertin. Die Betreiber hoffen also, dass es möglichst bald länger kalt wird und am besten auch Schnee fällt.

Über echten Schnee würden sich wohl auch Umweltschützer mehr freuen. Sie finden die Schneekanonen nämlich gar nicht gut. Sie sagen, dass die Maschinen zu viel Strom und auch zu viel Wasser verbrauchen.

dpa.

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