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Heller als die Wirklichkeit

04. Februar 2019

Der Sternenhimmel leuchtet prächtig über einem Schloss. Dabei sehen die Sterne auf dem Foto noch etwas heller aus, als in Wirklichkeit. «Das liegt daran, dass man die Kamera sehr lichtempfindlich einstellen kann», erklärt ein Fotograf. «Sie ist empfindlicher als das Auge.»

Auch die Zeit, in der die Kamera ein Foto macht, kann man einstellen. Am Tage entsteht das Bild in der Regel in Bruchteilen einer Sekunde. Um den Sternenhimmel zu fotografieren, braucht man deutlich länger: mehrere Sekunden oder gar Minuten. Dabei muss man die Kamera ganz ruhig halten. Am besten stellt man sie auf ein Stativ.

Noch etwas ist wichtig: Der Ort, an dem man die funkelnden Sterne fotografiert, sollte möglichst dunkel sein. Straßenlampen oder Licht aus Häusern würde die Aufnahme stören. «Eine gute Zeit für so ein Foto ist bei Neumond», sagt der Fotograf. «Da sieht man besonders viele Sterne.» Ein Vollmond würde sie überstrahlen.

dpa.

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