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Harte Arbeit für den Mars-Maulwurf

03. März 2019

Ein Schlag, noch ein Schlag und dann noch Tausende weitere: Der Roboter HP3 muss sich gerade sehr anstrengen. Er soll Informationen über den Planeten Mars sammeln. Dafür muss er sich in den Boden graben - fast wie ein Maulwurf.

Der erste Einsatz von HP3 vor wenigen Tagen dauerte vier Stunden und 4000 Schläge. Allerdings kam er nicht so weit wie geplant. «Bei seinem Weg in die Tiefe ist der Maulwurf anscheinend auf einen Stein getroffen, hat sich um etwa 15 Grad geneigt und diesen beiseite gedrückt oder sich an ihm vorbeigeschoben», sagte der Leiter des Experiments. Jetzt muss der Roboter eine Weile abkühlen. Erst dann geht es weiter Schlag um Schlag.

Insgesamt soll sich der Mars-Maulwurf einige Meter tief eingraben. So soll er Daten etwa über die Temperatur im Inneren des Mars liefern. Forscher wollen zum Beispiel herausfinden, ob der Planet noch einen heißen Kern hat.

dpa.

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