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Große Flutwellen richten Zerstörung an

23. Dezember 2018

Helfer in orangen Anzügen durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Hauses. Menschen umarmen einander und versuchen, sich gegenseitig zu trösten. Denn in Indonesien hat es in der Nacht zu Sonntag eine Natur-Katastrophe gegeben.

Hohe Flutwellen trafen auf die Strände des Landes, das in Südostasien liegt. Betroffen waren die beiden Inseln Sumatra und Java. Die Flutwellen zerstörten Häuser und Hotels. Sie rissen Autos und Bäume mit. Dabei kamen viele Menschen ums Leben, andere wurden verletzt.

Experten vermuten: Der Tsunami entstand durch den Ausbruch eines Vulkans, der zwischen den beiden Inseln liegt. Das Beben führte dann wahrscheinlich zu einem Erdrutsch unter Wasser. So entstanden dann die Flutwellen. Die Wassermassen trafen auch auf Strände, die bei Urlaubern beliebt sind. Dort sind auch viele Unterkünfte für Touristen. Gerade herrscht in Indonesien Urlaubszeit.

Ein Erdbeben und einen Tsunami hatte es in Indonesien erst vor knapp drei Monaten gegeben. Damals trafen die Wassermassen eine andere Insel, sie heißt Sulawesi. Auch bei diesem Unglück wurde viel zerstört. Doch warum trifft es so oft Indonesien?

Der Grund ist die Lage des Landes: Es liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dieses Gebiet mit besonders vielen Vulkanen erstreckt sich entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Wie ein Ring reihen sich die Vulkane dort über Tausende Kilometer aneinander.

In Indonesien laufen die Hilfseinsätze vermutlich noch viele Tage. Es werden auch noch Menschen vermisst. Viele bekannte Leute sprachen den Menschen in Indonesien am Sonntag ihr Beileid aus. Der Papst etwa und unsere Kanzlerin Angela Merkel, die eine Nachricht schickte: «Wir trauern mit den Familien der Opfer - und hoffen, dass nun viele Menschen gerettet werden können.»

dpa.

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