
Forschende haben im Weltraum gemessen, nachdem ein Teil einer Rakete verglüht war. Sie fanden dort viel mehr eines bestimmten Stoffs als normal.

Forschende haben in der Atmosphäre Spuren von Raketenteilen nachgewiesen, die dort verglüht sind.

Hier ist eine Rakete nach dem Start zu sehen. Forschende haben gemessen, was im Weltraum zurückbleibt, wenn ein Raketenteil verglüht.
Im Weltraum ist ganz schön was los. Viele Satelliten fliegen dort herum, und es starten auch mehr Raketen als früher. Teile dieser Raketen verglühen im All. Weltraumschrott sagt man auch dazu.
Was davon bleibt eigentlich in der Atmosphäre zurück? Forschende haben in einer Höhe von knapp 100 Kilometern gemessen, nachdem ein Raketenteil verglüht war. Sie stellten fest: Es waren dort deutlich mehr Teilchen des Stoffes Lithium als normal unterwegs. Lithium wird für Batterien verwendet und kommt auch in der Verkleidung von Raketen vor.
Schicht schützt vor gefährlicher Strahlung
Wie dieser Stoff die Atmosphäre beeinflusst, wissen die Forschenden noch nicht. Sie schreiben, es sei wichtig, das herauszufinden. Denn der Teil dieser Schicht, in dem sie das Lithium nachgewiesen haben, schützt die Erde vor gefährlicher Strahlung.
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