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Dinos mit besonderen Gängen in der Nase

28. Dezember 2018

Diese Dinosaurier waren gut vor Feinden geschützt: Große Teile ihres Körpers waren mit harten Knochenplatten bedeckt. Der Panoplosaurus zum Beispiel sah so aus und auch der Euoplocephalus. Vor mehreren Jahren war einem Forscher aufgefallen, dass bei diesen Dino-Arten die Nasengänge stark gewunden sind. Wieso wohl? Das schauten sich Forscher jetzt genauer an.

Dafür bildeten die Forscher am Computer nach, wie die Luft sich bei den Dinos beim Einatmen und beim Ausatmen in den gewundenen Nasengängen verteilte. Und auch, wie die Wärme zwischen den Nasenwänden und der Luft übertragen wird. Und siehe da: Der gewundene Atemgang der Dinos konnte die Wärme gut austauschen. Das war sehr nützlich, damit den Tieren unter ihre Panzern nicht zu warm wurde.

Außerdem sorgte der gewundene Gang wohl auch dafür, dass das Gehirn der Dinos gekühlt wurde. Das war auch wichtig. Denn heißes Blut aus dem Körperinneren hätte das empfindliche Nervengewebe des Gehirns beschädigen können. Doch direkt neben dem Nasengang verliefen Blutgefäße. Das Blut darin übertrug seine Wärme an die Luft, die von außerhalb des Körpers beim Einatmen einströmte.

dpa.

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