http://www.kruschel.de/wissen/tiefsee/Symbiose_11106073.htm

Symbiose

01. April 2009

Wenn zwei Lebewesen eine enge Verbindung eingehen, die beiden nutzt, dann nennt man das Symbiose.

Manchmal binden sie sich so eng aneinander, dass die Organismen alleine gar nicht mehr überleben können. In der kalten und kargen Tiefsee erleichtern solche Symbiosen vielen Tieren das Überleben.

Bestimmte Riesenröhrenwürmer sind ein besonders spannendes Beispiel: Einige sind eineinhalb Meter lang. Sie leben an heißen Quellen tief unter Wasser. Diese Röhrenwürmer haben keinen Mund und keinen Darm. Wie ernähren sie sich also - und wovon? Forscher haben herausgefunden, dass in den Röhrenwürmern Bakterien wohnen. Diese Bakterien nutzen Stoffe, die aus den heißen Quellen strömen.

Was die Bakterien abgeben, nutzen anschließend die Würmer. Ohne Bakterien könnten sie nichts essen und nicht überleben. Röhrenwürmer und Bakterien leben also in einer Symbiose.

Bakterien helfen auch noch ganz anderen Tiefsee-Bewohnern beim Überleben, beispielsweise Muscheln und Schnecken. Und die Kleinstlebewesen helfen sich sogar gegenseitig: Es gibt Symbiosen zwischen verschiedenen Bakterien, die sich gegenseitig mit Nahrung versorgen.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG