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Sternschnuppen auf der Spur

Von dpa

Gerade ist nachts am Himmel einiges los. Hier erfährst du, wie du Sternschnuppen findest und wann es besonders viele zu entdecken gibt.

Sternschnuppen-Gucken ist was für den Sommer? Von wegen! In den nächsten Tag leuchtet am Nachthimmel einiges auf. Fachleute sagen: Der Sternschnuppen-Strom jetzt im Advent ist sogar intensiver als der im Sommer. Gleichzeitig ist er langsamer. 

Expertin Carolin Liefke erklärt, wie man den Sternschuppen-Strom entdecken kann: Erst mal das Sternbild Zwillinge suchen. Dafür muss man abends nach Osten schauen. Dort geht das Sternbild in den Abendstunden auf. Es befindet sich links oberhalb vom Sternbild Orion am Himmel. Das leuchtet gerade ziemlich auffällig.

In diesem Jahr sei es nicht so schwer, den Sternschnuppen-Strom zu finden, sagt die Expertin. Denn: «Der auffällig helle Planet Jupiter steht mitten in den Zwillingen rechts unterhalb von Castor und Pollux.». Castor und Pollux sind die beiden Hauptsterne des Sternbilds Zwillinge. Klingt aber doch gar nicht so einfach? Lass dir von einem Erwachsenen bei der Suche helfen.

Superviele Sternschnuppen am Morgen des dritten Advents

Was dieses Mal superpraktisch ist: Besonders viele Sternschnuppen soll es in der Nacht zum dritten Advent geben – also am Wochenende. Dazu kommt: «Der Mond ist abnehmend und geht in dieser Nacht erst gegen 2.30 Uhr auf. Er stört daher kaum», erklärt Carolin Liefke. 

Mit Sternen haben Sternschnuppen übrigens nichts zu tun. Es sind Überreste größerer Gesteinsbrocken aus dem Weltall. Wenn die Körnchen in die Luftschicht unserer Erde eintauchen, entsteht Reibung. Die sehr schnell fliegenden Teilchen werden so heiß, dass sie aufglühen und kaputtgehen. Dabei lassen sie die Luft um sich herum leuchten. Das Ergebnis ist eine Leuchtspur, die wir als Sternschnuppe sehen können.

© dpa-infocom, dpa:251207-930-391373/1