
Der Schulranzen wird wohl schwer bleiben. Denn gedruckte Schulbücher wird es noch in zehn Jahren geben, sagt ein Fachmann. Der Schulranzen ist bis oben vollgepackt mit Schulbüchern. Das wird auch in Zukunft so bleiben, meint Sven Fischer. Er ist Chef des Schulbuchverlags Westermann. Digitale Angebote und Künstliche Intelligenz könnten Schulbücher niemals ersetzen. «In höheren Klassen wird der digitale Anteil wachsen», sagt Sven Fischer. Damit sind dann zum Beispiel Tablets gemeint. In Grundschulen benutze man aber meist gedruckte Bücher weiter, sagt der Experte. Auch für die Entwicklung von Schulbüchern sei noch ein Mensch notwendig. Denn nur echte Menschen wüssten, was in einer Schule wirklich gebraucht wird.

© dpa-infocom, dpa:260421-930-972808/1