
Regnet es heute Nachmittag? Ein neuer Satellit soll Wettervorhersagen genauer machen.

Der Wettersatellit umkreist die Erde in einer Höhe von ungefähr 830 Kilometern.

Diese Rakete hat den Satelliten ins Weltall transportiert.
3, 2, 1 – Start! In der Nacht auf Mittwoch ist eine Rakete der Europäischen Weltraumorganisation ins Weltall geflogen. An Bord: ein neuer Wettersatellit.
Er glänzt golden und hat an der Seite eine Art Flügel. Der Satellit soll unsere Erde für die nächsten siebeneinhalb Jahre umkreisen und Informationen sammeln: Wie dicht sind die Wolken? Woraus besteht die Luft heute? Dafür hat er sechs verschiedene Messinstrumente dabei.
Ziemlich nah an der Erde
Im Weltall gibt es schon viele Wettersatelliten. Der neue aber ist besonders. Er ist für einen Wettersatelliten ziemlich nah an der Erde dran. Von dort kann er zum Beispiel Wolken oder die Eisdecken am Nordpol beobachten. Außerdem sind seine Messinstrumente sehr genau.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch den Satelliten die Wettervorhersagen genauer werden. Gewitterwolken könnten zum Beispiel besser erkannt werden. Bis der Satellit die ersten Daten liefert, dauert es aber wohl etwa ein Jahr.
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