
In einem Museum in der Stadt Köln ist Spielzeug ausgestellt. Das Besondere: Es ist zum Teil schon 2000 Jahre alt und stammt aus der Römerzeit.

Solche kleinen Figuren waren das Spielzeug für römische Kinder.

Das Brettspiel Mühle spielte man auch schon zur Römerzeit.

So sah eine Actionfigur von einem Gladiator früher aus.

Die Würfel im römischen Reich sahen gar nicht so anders aus als heute.
Actionfiguren von Helden gab es auch schon vor rund 2000 Jahren. Damals spielten Kinder aber nicht mit Spiderman oder Barbie. Einige von ihnen hatten stattdessen Figuren von Gladiatoren. Die haben im römischen Reich bei großen Veranstaltungen gegeneinander gekämpft.
Auch ein Zieh-Pferd auf Rädern mit einem Reiter darauf gab es damals schon. Solches Spielzeug kann man sich nun in einem Museum in der Stadt Köln anschauen.
Knochen zum Spielen
Früher war das Spielzeug aber wahrscheinlich ziemlich teuer. Manche konnten sich also keine Figuren aus gebranntem Ton oder anderen wertvollen Materialien leisten.
Sie haben andere Wege gefunden, Spaß zu haben: «Kinder haben viel mit Nüssen gespielt», erklärt eine Fachfrau des Museums. Sogar kleine Knochen von Schafen oder Ziegen haben Jungen und Mädchen damals zum Spielen genutzt.
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