http://www.kruschel.de/wissen/natur-und-forschen/Schwebende_Wassertropfen_Nebel_im_Herbst_13475295.htm

Schwebende Wassertropfen: Nebel im Herbst

24. September 2013

Alles sieht milchig und trüb aus. Die Bäume auf den Straßen sind nur schemenhaft zu sehen. So etwas passiert im Herbst oft - und zwar am frühen Morgen. Dann ist es nebelig.

Das Wort «Nebel» bedeutet ursprünglich so viel wie «Feuchtigkeit» oder «Wolke». Denn Nebel besteht aus unzähligen Mini-Wassertropfen, die in der Luft schweben. Dabei spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Denn kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme. Also wird die Feuchtigkeit in der Luft zu winzigen Tröpfchen, die viel kleiner als Regentropfen sind. Wir sehen sie nur als schwebenden Dunst oder Nebel.

Im Herbst gibt es besonders oft Nebel. Denn tagsüber erwärmt sich die Luft oft ziemlich und nimmt daher viel Wasserdampf auf. In den langen Herbstnächten kühlen der Boden und die feuchte Luft aber stark ab. Es entsteht Nebel. Erst wenn die Luft sich wieder erwärmt, verdampfen die Mini-Wassertropfen - und der Nebel verschwindet.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG