
Jetzt ist wieder die Zeit zum Sternschnuppen gucken! In den kommenden Nächten gibt es viele von ihnen zu sehen. Doch was sind Sternschnuppen überhaupt? Und warum treten sie jetzt so häufig auf?

In den folgenden Nächten gibt es viele Sternschnuppen zu sehen.

Jetzt lohnt es, im Himmel Sternschnuppen zu beobachten.

Jedes Jahr im August kreuzt die Erde die Bahn eines Kometen.
In den kommenden Tagen lohnt es besonders, in den Nachthimmel zu schauen. Denn dort gibt es viele Sternschnuppen zu bestaunen. Sie werden auch Perseiden (gesprochen: per – se – i – den) genannt. Dass sie am Himmel glühen, hat mit der Staubspur eines Kometen zu tun.
Was sind die Perseiden?
Perseiden haben ihren Namen vom Sternbild Perseus. Es scheint so, als würden die Sternschnuppen aus der Richtung dieses Sternbilds kommen. Mit Sternen haben Sternschnuppen jedoch nichts zu tun. Es sind die Überreste größerer Gesteinsbrocken aus dem Weltall. Wenn sie in die Luftschicht unserer Erde eintreten, verglühen sie. Diese Reste sind meist nur so groß wie Sandkörner.
Warum können wir die Sternschnuppen sehen?
Während die Körnchen in die Luftschicht eintauchen, entsteht Reibung. Die superschnell fliegenden Teilchen werden so heiß, dass sie aufglühen und kaputtgehen. Dabei lassen sie die Luft um sich herum leuchten. Das Ergebnis ist eine Leuchtspur, die wir als Sternschnuppe sehen können.
Warum gibt es gerade jetzt so viele?
Die Erde umkreist die Sonne. Auf ihrer Umlaufbahn fliegt sie manchmal durch eine größere Menge von Gesteinsbrocken aus dem All. Jeden Sommer durchkreuzt die Erde die Reste eines Kometenschweifs. Der Komet aus Eis und Stein trägt den merkwürdigen Namen 109P/Swift-Tuttle. Dieses Mal ist in der Nacht auf den 13. August am meisten von ihm zu sehen. Dann könnte man fast minütlich eine Sternschnuppe aufglühen sehen, sagt Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg.
Wie kann man die Sternschnuppen am besten entdecken?
Es heißt ja: Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas wünschen. Das sollte man sich also nicht entgehen lassen! Am besten legt man sich nachts mit einer Decke auf eine Wiese und schaut Richtung Nordosten nach oben. Satelliten, andere Planeten, Sterne und Sternschnuppen zeigen sich vor allem bei wolkenfreiem Himmel. Auf dem Land, wo es etwas dunkler ist, sieht man sie besser als in der Stadt. Der Mond kann als Lichtquelle manchmal stören.
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