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Kuppel schützt Radar

Von dpa

Hat jemanden einen riesigen Golfball als Kunstwerk in die Landschaft gestellt? Nein! Diese Kuppel dient der Weltraum-Forschung.

Rolf Vennenbernd/dpa

Wusstest du, dass manche Radar-Antennen durch Kuppeln geschützt werden? So kommt kein Wind und kein Wasser an die Messgeräte. So eine Kuppel heißt Radom. Das größte Radom der Welt steht Wachtberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Unter dieser Kuppel verbirgt sich das Weltraum-Beobachtungsradar TIRA. Das ist eine riesige Satellitenschüssel. Mit der können Fachleute bestimmte Objekte verfolgen, die um die Erde kreisen. Sie beobachten zum Beispiel Satelliten und Weltraumschrott. Kommt ein Satellit einem Schrottteil zu nahe, wird berechnet, ob er ein Ausweichmanöver fliegen muss.

Das Radom über dem Radar hat einen Durchmesser von 47,5 Metern. Zum Vergleich: Ein normaler Heißluftballon hat nur einen Durchmesser von 21 Metern. Während ein Heißluftballon auch wieder zusammengefaltet werden kann, ist das Radom fest. Es besteht aus leichten Schichten, die auf einer Struktur aus Aluminium befestigt sind.

© dpa-infocom, dpa:240424-930-116252/1