
Diese Anlagen nutzen die Energie, die im Wasser steckt. Sie sind klein und weniger gefährlich für Fische.

Vom Ufer aus ist von den kleinen Wasserkraftwerken kaum etwas zu sehen.

In der Anlage sind die Turbinen größer als in diesem Modell.

Die kleinen Wasserkraftwerke sind für Fische weniger gefährlich als Anlagen mit großen Turbinen.

Ein Unternehmen hat die ersten drei Anlagen im Rhein in Rheinland-Pfalz installiert.
Wusstest du, dass in Wasser Energie steckt? Sie entsteht durch die Bewegung des Wassers. Mit Kraftwerken kann man daraus Strom herstellen.
Im Fluss Rhein schwimmen im Bundesland Rheinland-Pfalz seit kurzem drei spezielle Wasserkraftwerke. Sie sind ziemlich klein und für Fische nicht so gefährlich wie Anlagen mit großen Turbinen. «Jede Anlage hat zwei Rotoren, die sich durch die Strömung zu drehen beginnen», erklärt eine Expertin. Dabei entsteht Energie, die ein Generator im Kraftwerk in Strom umwandelt.
Strom fließt per Kabel an Land
Die Anlagen sind mit einem Seil im Flussbett verankert. Daran entlang führt ein Stromkabel zum Flussgrund. Von da verläuft das Kabel weiter an Land. Dort wird der Strom in einer Box umgewandelt. Dann kann er ins Stromnetz eingespeist werden.
Die drei kleinen Wasserkraftwerke liefern noch wenig Strom. Es sollen aber bald mehr als 100 weitere installiert werden. Damit könnte man ungefähr 500 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgen.
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