
Katzen miauen. Aber das machen sie fast nur für die Menschen, kaum für Artgenossen. Zum Weltkatzentag erfährst du hier, welche Aussagen über Katzen noch stimmen und welche nur so halb.

Katzen sind geschickt. Wenn sie doch einmal fallen, landen sie oft auf ihren Pfoten.

Wenn eine Katze schnurrt und entspannt daliegt, fühlt sie sich wohl.

Katzenaugen spiegeln das Licht wider. Deshalb können sich auch in der Dämmerung gut sehen.
Das Verhalten von Katzen ist manchmal rätselhaft: In einem Moment verschmust, im nächsten ein Jäger mit scharfen Krallen. Deshalb werden auch Sachen über die Tiere erzählt, die nicht oder nur halb stimmen. Hier kann du testen, ob du über Katzen Bescheid weißt.
Katzen landen immer sanft auf ihren Pfoten
Katzen sind geschickt. «Wenn sie dennoch irgendwo herunterfallen, können sie ihren Körper in der Regel so drehen, dass sie am Ende sanft auf ihren Pfoten landen», sagt Moira Gerlach vom Deutschen Tierschutzbund.
Damit das klappt, brauchen die Tiere allerdings genügend Zeit. Das bedeutet: «Der Abstand zum Boden, die sogenannte Fallhöhe, muss groß genug sein», sagt die Expertin. Die Aussage stimmt also nur zum Teil. Frau Gerlach rät daher: Um versehentliche Stürze zu vermeiden, sollten Katzenhalter Balkon und Fenster absichern.
Eine schnurrende Katze fühlt sich wohl
Wenn die Katze gestreichelt wird und sie sich wohlfühlt, schnurrt sie oft. «Manchmal schnurren Katzen allerdings auch, wenn ihnen etwas weh tut oder sie Unbehagen haben», erklärt Tierärztin Moira Gerlach.
Man erkennt dann an anderen Zeichen, wie sich die Katze fühlt. «Liegt die Katze entspannt und lang da und schließt ihre Augen genüsslich, geht es ihr gut», sagt die Expertin. Schlägt sie mit dem Schwanz oder sitzt sie eher kauernd da? «Dann kann es sein, dass sie Schmerzen hat, obwohl sie schnurrt», erklärt Moira Gerlach. «Oft ziehen sich Katzen bei Schmerzen zurück. Laute Klagelaute geben sie hingegen nur sehr selten von sich.»
Katzen sehen auch im Stockdunkeln alles
Katzen sehen im Dunkeln besser als Menschen. In ihren Augen wirft eine besondere Schicht das Licht zurück. Aber etwas Licht brauchen auch Katzenaugen. «In der Dämmerung sehen Katzen sehr gut,» erklärt die Tierärztin. «Bei völliger Dunkelheit sind sie hingegen nahezu blind. Dann verlassen Katzen sich auf andere Sinne, etwa ihre guten Ohren sowie ihren Geruchs- und Tastsinn.»
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