
Wo früher nur Sand lag, wächst heute Gemüse. In Ägypten gelingt das sogar in Kreisen.

Aus dem Weltall sieht man die grünen Kreise, in denen Gemüse wächst.

In dieser Anlage in der Wüste wird Wasser gesäubert.

In der Wüste von Ägypten gelingt der Gemüseanbau trotz Trockenheit.
Wie kann in der Wüste überhaupt etwas wachsen? Auf diese Frage haben Forscher und Ingenieure im Land Ägypten eine Antwort gefunden. Das Ergebnis sieht man sogar aus dem Weltall.
Auf Satellitenfotos leuchten grüne Kreise mitten im braunen Wüstensand. Dort sollen Weizen, Mais, Gemüse, Oliven und Feigen wachsen.
Im Kreis regnen lassen
Das Wasser dafür kommt zum Beispiel aus wieder gereinigtem Abwasser der Landwirtschaft und tiefem Untergrund. Aber die Verteilung ist das Entscheidende: Die Technik heißt Kreisberegnung. Ein langer Arm dreht sich dabei langsam im Kreis, ähnlich wie ein Uhrzeiger, und verteilt gleichmäßig Wasser über die Felder. So bekommen die Pflanzen genau das, was sie zum Wachsen brauchen. Aber der Verbrauch ist sparsam.
Das Projekt heißt «New Delta» und ist eines der größten Landwirtschaftsprojekte der Welt.
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