
Beim Schlafen gelangen wichtige Informationen ins Langzeitgedächtnis. Das Gehirn entscheidet aber schon beim Lernen, woran man sich erinnern wird.

Woran wir uns langfristig erinnern, entscheidet das Gehirn schon beim Lernen.

Informationen gelangen beim Schlafen ins Langzeitgedächtnis
Beim Lernen für eine Klassenarbeit wäre es hilfreich, wenn man sich alle Dinge direkt merken könnte. Doch nicht alles, was man mitbekommt, behält das Gehirn. Forschende haben nun mehr darüber herausgefunden, wann und wie es entscheidet, was im Gedächtnis bleibt.
Das Gehirn verarbeitet die am Tag aufgenommenen Infos im Schlaf: Es entstehen Erinnerungen, die wir uns langfristig merken. Sie gelangen also ins Langzeitgedächtnis. Man kann sich jedoch unmöglich an alles erinnern, sonst wäre das Gehirn überlastet, erklärt ein Wissenschaftler.
Starke Hirnwellen markieren wichtige Infos
Welche Informationen ins Langzeitgedächtnis kommen, entscheidet das Gehirn bereits während des Lernens. So haben die Forschenden nachgewiesen, dass dabei verschieden starke Gehirnaktivitäten auftreten. Mit starken Hirnwellen markiert das Gehirn die Infos, die es sich langfristig merken möchte. Es setzt sich also eine Art Lesezeichen. Wie das Gehirn genau entscheidet, was wichtig zu erinnern ist, müssen die Fachleute weiter erforschen.
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