
Die Erde nimmt immer mehr Wärme auf. Wir Menschen haben sie aus dem Gleichgewicht gebracht. Forschende erklären in einem Bericht die Probleme und wie man sie bekämpfen kann.

Länger anhaltende und häufigere Trockenheit ist eine Folge des Klimawandels.

Das Meer nimmt sehr viel Wärme auf.
«Wir stoßen mehr Treibhausgase als je zuvor aus.» Das sagt der Forscher Thomas Frölicher. Er ist einer der Autoren eines Berichts, in dem es um den Klimawandel geht. Am Donnerstag wurde der Bericht vorgestellt.
Mit Treibhausgasen sind Gase gemeint, die Wärme speichern. Sie wirken wie die Glasscheiben eines Gewächshauses. Wir brauchen diese Gase, ohne sie wäre es auf der Erde zu kalt. Doch zu viele Treibhausgase dürfen es nicht sein. Dadurch werde mehr Wärme im Erdsystem gespeichert, und das bringe die Welt aus dem Gleichgewicht, erklärt der Forscher.
Ozeane werden wärmer
Vor allem Ozeane nehmen viel Wärme auf, zeigt der Bericht. Die Forscherin Sonia Seneviratne sagt: Die Emissionen nähmen weiter zu, obwohl man sehr viele Alternativen hätte. Mit Emissionen sind die ausgestoßenen Gase gemeint. Die Forscherin verweist auf das afrikanische Land Äthiopien. Dort dürfen keine Autos mit Verbrenner-Motor mehr eingeführt werden. «Also, wenn Äthiopien das schafft, denke ich, könnten viele Länder in Europa das auch schaffen.»
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