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Warum Nebel sich blitzschnell in Luft auflösen kann

31. Oktober 2011

Im Herbst ist es besonders oft nebelig. Manchmal ist der Nebel so dicht, dass man Bäume oder den Boden nicht mehr richtig erkennt. Und dann, ehe man sich versieht, ist die Luft plötzlich wieder klar.

Wie schnell Nebel verschwindet, hängt damit zusammen, wie stark die Sonne scheint, erklärt ein Wetter-Experte. Wenn die Sonne stark und direkt auf den Nebel scheinen kann, - etwa weil keine Wolken am Himmel sind, - erwärmt sie die Luft schneller. Die Wassertröpfchen, die den Nebel bilden, verdampfen dann wieder. Der Nebel löst sich in Luft auf.

Ist der Nebel sehr dicht, die Luft also sehr feucht mit vielen und großen Wassertröpfchen, quält sich die Sonne mehr. Dann dauert es länger, bis sie mit ihren Strahlen die Luft erwärmt und die Wassertropfen verdampfen.

Auch der Wind hilft der Sonne, den Nebel zu vertreiben. Gibt es aber keinen oder nur wenig Wind, bleibt der Nebel länger hängen. In manchen Gegenden, etwa in Tälern, kann es sogar passieren, dass der Nebel lange gar nicht verschwindet. Die Leute in den Tälern sitzen dann manchmal tagelang in der milchigen Suppe. Oft vertreibt erst ein Sturm die weißen Nebelschwaden wieder.

dpa.

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