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Flüssiges Wasser in kleinem Mond

Von dpa

Nasa/Jpl-Caltech/Space Science I/dpa

Der Planet Saturn ist vor allem für seine Ringe bekannt. Doch um ihn herum kreisen auch mindestens 31 Monde. Einen davon haben Forschende gerade genauer untersucht.

Es geht um den kleinen Mond Mimas. Seine Oberfläche besteht aus Eis und ist übersät mit Kratern, noch krasser als beim Erdmond. Die Forschenden haben herausgefunden, dass unter dem Eis wohl flüssiges Wasser liegt. 

Möglich war die Entdeckung durch die Sonde Cassini. Die umkreiste jahrelang Saturn und nahm Daten von dem Planeten, den Ringen und den Monden auf. Aus den Bewegungen von Mimas konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schließen: Der Kern ist flüssig.

Wasser im Weltall

Die Wissenschaft geht schon länger davon aus, dass flüssiges Wasser sich an mehreren Orten in unserem Sonnensystem befindet: neben der Erde auch in großen Monden wie dem Saturn-Mond Enceladus und dem Jupiter-Mond Europa. Mimas zeigt, dass auch kleine Eismonde wohl flüssiges Wasser haben können. 

© dpa-infocom, dpa:240208-99-919788/2