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Schwimmen

01. April 2009

Einige Dinosaurier konnten hervorragend schwimmen. Das waren die sogenannten Meeressaurier. Alle diese Meeressaurier entwickelten sich ursprünglich aus Landbewohnern, die sich immer mehr dem Leben im Meer anpassten.

Die Meeressaurier fraßen vor allem Fische. Sie bewegten sich im Wasser auf unterschiedliche Weise fort: Je nachdem ob sie zwei oder vier Flossen hatten. Einige Meeressaurier hatten auch eine Schwanzflosse. So schwammen sie schon vor mehr als 200 Millionen Jahren - in der Zeit des Jura - durch das urzeitliche Meer. Die Plesiosaurier beispielsweise hatten vier Flossen. Diese Flossen bewegten sie unter Wasser vermutlich wie Flügel auf und ab. Außerdem hatten sie einen langen Hals.

Die am weitesten verbreiteten Meeressaurier waren die Ichthyosaurier, was so viel bedeutet wie «Fischechsen». Sie nutzten ihren Schwanz zum Antrieb und sahen den heutigen Delfinen ähnlich. Statt Schuppen hatten sie eine glatte Haut, wodurch sie besonders schnell durchs Wasser jagen konnten. So erreichten die schnellsten unter ihnen vermutlich mehr als 40 Kilometer in der Stunde!

Zum Luftholen mussten die Meeressaurier regelmäßig an die Wasseroberfläche. Die Ichthyosaurier unterschieden sich in einem ganz wesentlichen Merkmal von den übrigen Dinosauriern: Sie legten keine Eier, sondern brachten ihren Nachwuchs lebend zur Welt. Das weiß man durch Funde von Überresten. Die Funde zeigen Ichthyosaurier kurz vor oder während der Geburt.

Auf das Jura folgte die Kreidezeit, in der die Ichthyosaurier ausstarben. Doch die Pliosaurier und Mosasaurier verbreiteten Angst und Schrecken im Meer. Der Kronosaurus beispielsweise war riesig - allein sein Kopf war fast drei Meter lang!

dpa.

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