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Kontinente

01. April 2009

Von Europa aus über den Atlantik nach Amerika reisen - das ist für uns ganz normal. Dafür sind wir meist mit dem Flugzeug unterwegs. Aber das war nicht immer so. Die ersten Dinosaurier konnten noch trockenen Fußes von Europa nach Nordamerika laufen. Denn die heutigen Kontinente gab es vor Millionen Jahren ebenso wenig wie die Ozeane.

Vor 300 bis 200 Millionen Jahren, im Erdaltertum, gab es einen großen Superkontinent. Mann nennt ihn Pangäa. Er umschloss wie ein Halbmond das Urmeer Tethys. Vor etwa 150 Millionen Jahren, im Erdmittelalter, begann Pangäa in der Mitte auseinander zu brechen. So bildeten sich zwei riesige Kontinente: Laurasia und Gondwana. Thetys verlief auch zwischen ihnen.

Aber auch diese Kontinente waren nicht von Bestand. Aus dem nördlichen Laurasia entstanden Nordamerika, Europa und Asien. Gondwana zerfiel in Afrika, Südamerika, die Antarktis, Indien und Australien. Nun waren auch die Dinosaurier auf den unterschiedlichen Kontinenten voneinander getrennt.

Diese Verschiebung der Kontinente kommt, weil die so genannte Erdkruste nicht ein Ganzes ist. Sie besteht nämlich aus mehreren Platten. Diese schwimmen auf einer gewaltigen Masse zähflüssigen Magmas, dem Erdmantel. Manchmal treiben die Platten auseinander, manchmal aufeinander zu. So verschieben sie ganze Kontinente.

Auch heute sind die Platten der Erdoberfläche noch in ganz langsamer Bewegung. Wenn sie aneinander krachen, kommt es beispielsweise zu Erdbeben, Vulkane brechen aus oder ganze Gebirge türmen sich langsam auf.

dpa.

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