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Denken

01. April 2009

Waren Dinosaurier dumm? Schwer zu sagen. Wie schlau ein Tier ist, kann man am besten an der Größe seines Gehirns verglichen mit seiner Körpergröße erahnen. Das mag nicht immer ganz richtige Ergebnisse bringen, führt aber in die richtige Richtung. Auch das Aussehen des Gehirns - wie viele Falten es hat - spielt eine Rolle.

Von den Dinosauriern sind keine Gehirne erhalten. Aber weil das Hirn ja im Schädel der Dinos Platz gefunden haben muss, kann man aus der Schädelgröße auf die Hirngröße schließen. Über die Faltung des Dinohirns können wir so leider nichts erfahren. Forscher vermuten aber, dass die Dinosaurier intelligenter waren als andere Reptilien und eher mit Vögeln und Säugetieren verglichen werden sollten.

Nicht sehr begabt war vermutlich der Stegosaurus: verglichen mit seiner Größe (bis neun Meter) war sein Kopf winzig - nur 40 Zentimeter lang. Sein Mini-Hirn war nicht größer als eine Walnuss. Allerdings hatten einige Dinos offensichtlich so etwas wie ein zweites Gehirn. Beim Stegosaurus fand man einen Hohlraum im Becken, in dem viele Nerven und ein Gleichgewichtsorgan saßen. So konnte das Tier zum Beispiel schneller reagieren, wenn es stolperte.

Einer der klügsten Saurier war wahrscheinlich Troodon, ein kleiner Räuber. Sein Hirn war sehr groß relativ gesehen zu seinem Körper, etwa wie bei einem Storch. Auch, dass die Dinos Nester bauten und manche Arten in Gruppen jagten oder Schutz suchten, spricht dafür, dass sie nicht ganz dumm gewesen sein können.

dpa.

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