
Einen Tag lang wehte auf dem wohl wichtigsten Gebäude Deutschlands eine Regenbogen-Fahne. Sie sollte ein Zeichen setzen.

Die Regenbogen-Flagge auf dem Reichstag.

Die Regenbogen-Flagge auf dem Reichstag.
Eine kunterbunte Flagge sieht man auf dem Reichstag selten. Normalerweise wehen hier vor allem deutsche Flaggen in Schwarz-Rot-Gold. Schließlich arbeitet im Reichstag in Berlin das deutsche Parlament.
Tag gegen Anfeindungen
Am Sonntag aber sollte eine bunte Regenbogen-Flagge auf einen wichtigen Tag hinweisen: den Tag gegen Homophobie. Mit dem Wort ist die Feindseligkeit gegenüber Menschen gemeint, die homosexuell sind. Also all jene, die sich als Frau in Frauen verlieben oder als Mann in Männer.
Mit solchen Anfeindungen haben auch andere Menschen zu kämpfen. Etwa Leute, die Männer und Frauen lieben. Man nennt sie auch Bisexuelle. Und auch Leute, die etwa als Frau geboren werden, aber sich eigentlich wie ein Mann fühlen – oder umgekehrt. Solche Menschen nennt man auch Transgender.
Vielfältig und bunt
Der Tag und die Flagge sollen ein Zeichen setzen: Das Zusammenleben in Deutschland ist vielfältig und bunt. Alle haben dieselben Rechte.
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