
Gefahren wie Brände und Explosionen, darum geht es im neuen Blaulicht-Unterricht an einer Schule im Saarland.

Diese Rettungskräfte unterrichten 7. und 9.-Klässler im Fach Blaulicht.

Das Fach Zivilschutz wird auch in einem alten Bunker unterrichtet.
Im Unterricht von Stephanie Lade geht es um Explosionen, Gefahr und Leben retten. Dabei unterrichtet sie an einer normalen Schule in der Stadt Saarbrücken. Aber bei ihr steht Zivilschutz auf dem Plan, Blaulicht-Fach genannt. Die 7. und 9. Klassen haben es.
Retten im dunklen Bunker
Für die Schulungen kommen Fachleute von Rettungsorganisationen dazu. Dann löschen die Jugendliche zum Beispiel brennende Flüssigkeiten. Sie lernen auch, welche Kräfte bei einer Explosion frei werden. Das passiert teilweise in einem dunklen Bunker, wo schnell Leben gerettet werden müssen.
Einer der Fachleute sagt über die Jugendlichen: «Sie saugen das Wissen auf wie ein Schwamm.» Auch Lehrerin Stephanie Lade findet, das Blaulicht-Fach wirkt: An der Schule seien seitdem keine Feuerwerkskörper mehr explodiert. Vor allem geht es aber darum, dass mehr Menschen in Zukunft in Notfällen helfen können.
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