
Manchmal entwischt ein Täter, wie es scheint für immer. Doch die Polizei holt ungelöste Fälle auch wieder hervor. Um solche «Cold Cases» kümmern sich Spezialisten.

Melanie Düppen kümmert sich bei der Polizei in Köln darum, alte Fälle doch noch aufzuklären.

Ermittlerin Melanie Düppen zeigt das Fahndungsplakat für einen «Cold Case».

Melanie Düppen leitet eine Einheit der Polizei, die sich um «Cold Cases» kümmert.
Wir haben eine heiße Spur! Wenn die Polizei ein Verbrechen aufklären will, ist dieser Satz eine gute Nachricht. Dann steigen die Chancen, Täter oder Täterin zu finden.
Manchmal gelingt das aber nicht. Dann wandern die Ermittlungsergebnisse ins Archiv der Polizei. Ein Fall wird zum «Cold Case» wie Ermittler sagen, übersetzt: kalter Fall.
Neue Hinweise aus alten Spuren
Auch dafür gibt es Spezialisten. In der Stadt Köln arbeitet Kriminalhauptkommissarin Melanie Düppen an Cold Cases. Denn manchmal hilft zum Beispiel moderne Technik, Jahre später mehr aus alten Spuren herauszulesen.
Das hofft Melanie Düppen jetzt wieder. Es geht um den gewaltsamen Tod eines Kioskbesitzers vor 30 Jahren. Da hat die Auswertung alter Spuren neue Hinweise ergeben. Deshalb hängte sie ein neues Fahndungsplakat auf. Vielleicht erinnert sich auch noch jemand an damals und liefert Infos.
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