
Ida und Michel leben in einer Station für Kraniche. Sie können nicht wieder ausgewildert werden. Denn die beiden jungen Kraniche haben sich zu sehr an Menschen gewöhnt.

Fachmann Günter Nowald füttert die Kraniche.

Ida und Michel haben sich zu sehr an Menschen gewöhnt. Sie können daher nicht ausgewildert werden.

Ida und Michel leben im Kranichzentrum.
Wildtiere heißen so, weil sie wild in der Natur leben. Sie brauchen uns Menschen nicht und halten meist Abstand. Doch es gibt Ausnahmen. Wenn Wildtiere sich an Menschen gewöhnt haben, verlieren sie ihre Scheu.
Deshalb können diese beiden Kraniche nicht wieder ausgewildert werden. Vor ein paar Monaten hatten Spaziergänge die jungen Vögel gefunden und mitgenommen. Sie heißen Ida und Michel und wurden von einer Expertin aufgepäppelt. «Dann sind sie fehlgeprägt worden auf Menschen und erkennen jetzt nur die Menschen als Artgenossen und keine Kraniche», sagt ein Experte vom Nabu-Erlebniszentrum Kranichwelten. Dort leben die beiden Tiere nun.
Jungtiere in Ruhe lassen
Die Geschichte von Ida und Michel soll daran erinnern: Kraniche sind Wildvögel. Jungtiere ohne Eltern sollte man einfach in Ruhe lassen. «Sobald man wieder weggeht, kommen sie zurück zu ihren Nachkommen und führen sie dann weg», erklärt der Experte.
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