// lieferbeginn readonly Zum Hauptinhalt

Waschbär-Mamas suchen Unterschlupf

Von dpa

Niedlich sehen sie aus, die kleinen Raubtiere mit der schwarzen Gesichtsmaske. Doch wer Waschbären als Untermieter hat, muss mit Schäden, Dreck und Lärm rechnen.

Wenn es auf dem Dachboden rumpelt, könnte ein Waschbär eingezogen sein. Gerade suchen die Weibchen nach Wurfplätzen. Das heißen Orte, wo sie ihre Jungen gebären und aufziehen können.

Zwei bis vier Welpen bekommt ein Waschbär meist. Alle zusammen werden als Wurf bezeichnet. Geeignete Wurfplätze sind Baumhöhlen oder verlassene Fuchsbauten. Aber auch in der Nähe von Menschen fühlen sich die Tiere wohl.

Geschickte Kletterer

Im Bundesland Hessen geben Fachleute Tipps, wie man sein Haus waschbärsicher macht. Denn die kleinen Raubtiere hinterlassen oft Dreck und Schäden, wenn sie einziehen.

«Waschbären sind äußerst geschickte Kletterer», sagt ein Fachmann. «Sie können Klappen öffnen, Dachziegel anheben und kleinste Unebenheiten zum Festhalten nutzen.» Wer sie nicht als Untermieter möchte, sollte jetzt alles abdichten. Auch sollte man kein Futter draußen stehen haben und die Mülltonnen sicher verschließen.

© dpa-infocom, dpa:260226-930-737804/1