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Tierheime brauchen Geld für Hitze-Schutz

Von dpa

Unter heißen Sommertagen leiden auch die Tiere im Tierheim. Weil oft zu wenig Geld da ist, nutzen Helferinnen und Helfer Tricks, um ihre Schützlinge zu kühlen.

An heißen Tagen und Nächten müssen auch die Tiere im Tierheim extra geschützt werden. Alles, was Fell hat, leidet bei Hitze besonders, sagt die Tierschützerin Astrid Paperone.

Abkühlung mit Pool und Melone

Doch Klimaanlagen gibt es in den meisten Tierheimen nicht. Die Helferinnen und Helfer versuchen also, auf anderen Wegen die Tiere abzukühlen. Für Hunde wird ein Pool aufgestellt, Gassi-Runden finden nur am frühen Morgen statt. «Wir versorgen die sehr hitzeempfindlichen Kaninchen mit Melone oder Gurke, damit sie viel Wasser aufnehmen», sagt Astrid Paperone. Wasser und Schatten sind auch für Tiere wichtig.

Wie gut die Heime ihre Tiere schützen können, hängt häufig vom Geld ab. Davon haben Tierheime meistens sowieso nicht so viel. Viele Kosten werden über Spenden bezahlt. Tierschützerinnen und Schützer fordern mehr Unterstützung durch Städte und Gemeinden.

© dpa-infocom, dpa:260719-930-407698/1