
Steinböcke sind fantastische Kletterer. Deshalb tragen die Tiere auch den Spitznamen Könige der Alpen.

Alpensteinböcke sind berühmt für ihre Kletterkünste.

Steinböcke klettern auf der Staumauer auf der Suche nach Salz.

Der Steinbock leckt Salz von der steilen Betonmauer.
Wie sind die da bloß raufgekommen? Es sieht gefährlich aus, wie die Steinböcke an der Mauer entlang klettern. Fast senkrecht geht die Staumauer hoch. Ziemlich glatt wirkt sie auch.
Aber Alpensteinböcke sind berühmt als irre gute Kletterer. Denn ihr Lebensraum ist das Hochgebirge mit steilen Felsen und schmalen Kanten.
Spezielle Hufe
Ihr Körperbau ist daran angepasst: In den Hinterbeinen steckt viel Kraft. Außerdem sind diese etwas länger als die Vorderbeine. Alpensteinböcke haben auch spezielle Hufe: Sie können beide Zehen unabhängig voneinander bewegen. Zudem sind die Kanten aus Horn und damit fest, aber die Ballen weich. Das verhindert das Abrutschen.
An der Staumauer in der Schweiz klettern die Tiere aber nicht aus Spaß: Sie lecken eine Art Salz aus dem Gestein. Das brauchen sie neben Gras und Kräutern zur Ernährung für starke Muskeln und Knochen.
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