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Narwale sammeln Daten für Klimaforscher

Von dpa

Dass sie auf ihren Tauchgängen wichtige Infos sammeln, haben die Narwale vermutlich nicht gemerkt. Forschende hatten sie mit kleinen Sensoren ausgestattet.

Narwale sind in Gebieten unterwegs, die von Menschen nur schwer erforscht werden können. Sie leben in den kalten Gewässern der Arktis. Dort gibt es dickes Packeis und Gletscher. Die Meerestiere sind bekannt dafür, dass sie einen langen Stoßzahn tragen. Sie leben und jagen in einer Tiefe von bis zu 1500 Metern. Dabei schwimmen sie oft immer wieder die gleichen Strecken.

Das hat sich ein Forschungsteam zunutze gemacht. Die Wissenschaftler befestigten kleine Sensoren an sechs Narwalen, um im Osten Grönlands zu forschen. So haben die Tiere über Jahre Daten für sie gesammelt, zum Beispiel zur Temperatur und zum Salzgehalt des Wassers in bestimmten Tiefen.

Mit Daten Veränderungen nachvollziehen

Diese Informationen seien hilfreich für die Klimaforschung, erklärt das Team. Die Forschenden können damit besser nachvollziehen, wie sich der Ozean verändert. Sie konnten zum Beispiel feststellen, wie sich das Wasser in bestimmten Tiefen erwärmt hat.

© dpa-infocom, dpa:260901-930-614392/1