
Damit sie nach der Paarung nicht vom Weibchen gefressen werden, machen bestimmte männliche Spinnen einen Salto. Dieses sportliche Wissen vererben sie auch ihren Nachkommen. Sich fortzupflanzen ist für männliche Rotrückenspinnen eine lebensgefährliche Sache. Denn sie werden nach der Paarung vom Weibchen gefressen. Um dem zu entkommen, haben die Tiere einen Trick entwickelt. Nach der Paarung vollführen sie einen Rückwärtssalto. Sie springen dabei zwar in die Giftzähne des Weibchens, ziehen aber den Hinterleib stark zusammen. Der Biss des Weibchens ist dadurch weniger gefährlich. Viele Männchen überleben. Forschende haben sich dieses Verhalten genauer angeschaut. Sie haben die Rotrückenspinnen mit einer anderen Art gekreuzt, die den Trick nicht anwendet. Dabei kam heraus: Die männlichen Rotrückenspinnen können ihren Trick an ihre Nachkommen vererben. Etwa die Hälfte der Nachkommen machte nach der Paarung einen Salto.

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