
Laubfrösche können sich prima verstecken. Aber die Tiere sind auch selten geworden. Deshalb werden sie extra zum Auswildern gezüchtet.

Laubfrösche können gut klettern und sind zwischen Blättern getarnt.

Im Terrarium halten sich die Frösche mit ihren speziellen Füßen fest.

Biologe Peter Maciej schaut nach den jungen Laubfröschen.
Ein Kuss, und zack verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Dieser magische Moment ist der Höhepunkt im Märchen vom Froschkönig.
Aber auch in der Natur ist der knallgrüne Laubfrosch ein Verwandler. Er beginnt als ein Ei, mit vielen anderen angeklebt an einen Halm Unterwasser. Dann verwandelt er sich in eine Kaulquappe. Danach stülpen sich zuerst kleine Hinterbeine aus der kugelförmigen Hülle. Später wachsen die Vorderbeine. Bis ein Laubfrosch seine fertige Form annimmt, dauerte es mehrere Wochen.
Züchten zum Auswildern
Im Ort Brakel in Nordrhein-Westfalen helfen Fachleute den Laubfröschen bei der Vermehrung. Sie züchten sie, weil sie so selten geworden sind in der Natur.
Im September sollen mehrere Hundert von ausgewildert werden, dort wo sie gute Chancen zum Leben haben: Das sind stille Gewässer und Tümpel ohne Fische mit Bäumen, Gebüsch und Hecken drumherum.
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