
Wer genau hinschaut, sieht lange Arme und Beine, zwei Knopfaugen und eine knollige Schnauze: Im Zoo in Hannover gibt es Nachwuchs bei den Faultieren.

Das Faultier-Baby fühlt sich auf dem Bauch seiner Mutter sehr wohl.

Auf dem Bauch seiner Mama fällt das junge Faultier kaum auf.

Faultiere setzen auf Tarnung.
Wegrennen oder tarnen? Tierarten haben unterschiedliche Wege, sich vor Feinden zu schützen. Das Faultier setzt auf Tarnung, es rennt nicht.
Im Faultierfell wachsen Algen und Moose. So ist es gut an die Umgebung angepasst. Außerdem bewegen sich Faultiere so langsam durch die Baumkronen, dass sie kaum auffallen. Ihr natürlicher Lebensraum sind Regenwälder in Mittel- und Südamerika. Zu ihren Feinden gehören Greifvögel und Raubkatzen.
Auf Mamas Bauch aufwachsen
Um Feinde müssen sich die Faultiere im Zoo in Hannover keine Sorgen machen. Auch das Jungtier, das dort gerade geboren wurde, kann ganz entspannt aufwachsen. Die ersten Monate liegt es einfach auf Mamas Bauch, wie in einer Hängematte.
Um es zu entdecken, müssen die Besucherinnen und Besucher genau hinschauen. Denn das kleine Faultier ist in Mamas Fell gut getarnt.
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