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Große Füße, graue Federn

Von dpa

Noch ist das flauschige Küken grau. Die richtige Nahrung wird sein Gefieder aber färben.

Kuschelig sieht das Nest der Zwergflamingos nicht aus. Dennoch hat ein Küken sich es in dem Bau aus Schlamm und Erde gemütlich gemacht. Das Tier schlüpfte Anfang der Woche und lebt nun im Zoo der Stadt Karlsruhe. Das Küken ist etwas Besonderes, weil nur selten Zwergflamingos in Zoos schlüpfen.

Brei hochwürgen und verfüttern

Es dauert ungefähr zehn Wochen, bis junge Zwergflamingos alleine fressen können. Bis dahin versorgen die Eltern ihren Nachwuchs. Sie würgen einen Brei aus Nahrung hoch und füttern damit ihr Küken.

Flamingos fressen unter anderem Kleinkrebse. Dadurch nehmen sie Farbstoffe auf, die nach und nach ihre Federn färben. «Es dauert jedoch mehrere Jahre, bis sie komplett umgefärbt sind», sagt der Zoo-Sprecher aus Karlsruhe. So werden aus grauen Küken nach rund drei Jahren große pinkfarbene Flamingos.

© dpa-infocom, dpa:260401-930-894222/1