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Gib mir Futter und ich folge dir

Von dpa

Da ist sie wieder: die Taucherin, die immer Futter abdrückt! Ein Experiment mit Fischen zeigt: Wer spendabel ist und wer nicht, scheinen sich die Tiere zu merken.

Moin Julius, Bernie und Alfie! So haben Forschende in einem Experiment wohl Fische im Mittelmeer begrüßt. Sie gaben den Tieren Namen, nachdem sie ihnen immer wieder im Wasser begegnet waren. «Sobald ich das Wasser betrat, dauerte es nur Sekunden, bis ich sie auf mich zuschwimmen sah, scheinbar aus dem Nichts», erinnert sich eine der Forscherinnen.

Denn sie tauchte immer wieder mit den Fischen und fütterte sie. Dabei fiel auf: Die Fische schienen die Frau wiederzuerkennen und ihr zu folgen. In einem Experiment der Fachleute zeigte sich genau das.

Unterschiede in der Kleidung

Anhand der Farben der Tauchausrüstung merkten sich die Fische, wer Futter abdrückt und wer nicht. Ein Taucher mit anderer Ausrüstung, der nichts fütterte, wurde nämlich ignoriert. Sahen die Taucher gleich aus, gelang den Tieren die Unterscheidung nicht.

Die Forschenden vermuten: Mit mehr Zeit könnten die Fische wohl auch auf Hände oder Haare achten. «Es war, als würden sie uns studieren und nicht umgekehrt.»

© dpa-infocom, dpa:250219-930-379681/1