
Forschende haben im Pazifischen Ozean eine neue winzige Oktopus-Art entdeckt. Dabei hat ihnen ein Roboter geholfen. Er ist blau und nur so groß wie ein Golfball: In der Tiefe des Ozeans haben Forschende eine neue Oktopus-Art entdeckt. Darüber berichten sie jetzt in einer Fachzeitschrift. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den winzigen Oktopus in der Nähe der Galápagos-Inseln aufgespürt. Diese Inseln gehören zum Land Ecuador in Südamerika. Sie liegen ungefähr 1000 Kilometer von der Küste entfernt im Pazifischen Ozean. Bei einer Expedition hatten die Forschenden einen ferngesteuerten Unterwasser-Roboter mit Kamera dabei. Den steuerten sie über den Meeresboden, in einer Tiefe von ungefähr 2000 Metern. An einem Unterwasser-Berg filmte der Roboter den kleinen Oktopus. «Ich hatte so etwas noch nie gesehen», sagt eine der Wissenschaftlerinnen. Das Wort Oktopus kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Achtfuß. Genau genommen haben die Tiere nicht acht Füße, sondern acht Arme. Die Arme des kleinen blauen Oktopus sind drei bis vier Zentimeter lang und haben ungefähr 30 Saugnäpfe. Die Forschenden beobachteten mit der Kamera drei der Tiere. Ein Weibchen konnten sie fangen. Um die neue Art beschreiben zu können, untersuchten sie den Oktopus mit Röntgenstrahlen. Fachleute nennen das Verfahren Computer-Tomographie, kurz CT. Dabei macht ein Gerät superviele einzelne Bilder. Anschließend setzt ein Computer sie zu einem dreidimensionalen Modell zusammen. So konnten die Wissenschaftler zum Beispiel die inneren Organe und den Mund des winzigen Oktopus genau anschauen und beschreiben.

Roboter filmt den Mini-Oktopus
Mit Röntgenstrahlen untersucht
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