
Honigbienen vermehren sich selbstständig in der Natur. Manchmal greifen Menschen aber ein. Sie wollen bestimmte Eigenschaften von Bienen züchten.

Diese Bienendrohne wird gleich vorsichtig dazu gebracht, ihr Sperma abzugeben.

Imker Jörg Michelfeit lernt, wie er bei Bienenvölkern für Vermehrung sorgt.

Lauter Bienen sitzen auf einer Wabe.
Bienendrohnen sind ohne Stacheln unterwegs. Die sind unnötig für ihre Aufgabe im Bienenvolk: Drohnen sorgen für Nachwuchs.
In der Natur treffen sie sich mit der Bienenkönigin dafür an bestimmten Orten. «Die Tiere wissen, wo diese sind, und fliegen sie an», erklärt eine Fachfrau.
Befruchtung unter dem Mikroskop
Züchter greifen aber manchmal in die Natur ein: Sie wollen Honigbienen züchten, die zum Beispiel Krankheiten besser abwehren können. Deshalb sorgen sie dafür, dass bestimmte Drohnen bestimmte Bienenköniginnen befruchten.
Dafür bringen sie Drohnen dazu, ihren Spermatropfen abzugeben. Das klappt, indem man die Tiere vorsichtig zwischen den Fingern rollt. Die Tropfen kommen in ein Röhrchen und werden dann einer Bienenkönigin eingespritzt. Sie legt anschließend Eier.
Die Besamung geht aber nur mit winzigem Werkzeug und unter einem Mikroskop. Im Bundesland Thüringen kann man lernen, wie man es richtig macht.
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