
Der Name Präriehund ist verwirrend. Denn die kleinen Tiere gehören zu den Nagern.

Ein Präriehund sitzt im Schnee.

Präriehunde halten Ausschau nach Feinden und warnen ihre Sippe.

Präriehunde leben in Erdhöhlen.
Einen Kuss zur Begrüßung, den kennen auch einige Tiere. Präriehunde zum Beispiel begrüßen sich mit einer Art Kuss, wenn sie zur selben Sippe gehören. Das bedeutet, sie erkennen sich wieder und kommen gut miteinander aus. Je öfter sie so kuscheln, desto stärker ist ihre Verbindung.
Präriehunde sind kleine Nagetiere. Sie leben in großen Gruppen zusammen. Einer von ihnen wacht über die anderen und warnt sie vor Feinden. Weil dieser Warnruf an ein Hundebellen erinnert, wurden sie Präriehunde genannt.
Tunnel und Ausguck
Die kleinen Nager wohnen in der Natur in Nordamerika. Dort leben sie in Erdhöhlen und legen ein unterirdisches Tunnelsystem an. Außerhalb der Höhlen gibt es meist einen Hügel als Ausguck.
So einen haben auch viele Gehege in Zoos, die Präriehunde halten, zum Beispiel der Zoo in der Stadt Hannover.
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