
Ein Pottwal-Baby wird geboren, und elf andere Pottwale kommen zur Unterstützung dazu. Das konnten Forschende nun zum ersten Mal mit Kameras festhalten. Direkt nach der Geburt müssen Babys den ersten Atemzug machen. Das gilt für Menschen, aber auch Pottwal-Babys müssen atmen. Die Meerestiere leben jedoch im Wasser und kommen auch dort zur Welt. Forschende haben jetzt beobachtet, dass viele andere Wale bei der Geburt dabei sind, um zu helfen. Aufnahmen mit Drohnen aus der Luft zeigen: Mehrere Wale halfen kurz nach der Geburt eines Pottwal-Babys, es an die Wasseroberfläche zu bringen. Mit ihren Köpfen und Rücken hielten sie es dort etwa eine Stunde, damit es atmen konnte. Danach konnte das Neugeborene selbstständig schwimmen. Spannend ist, dass die helfenden Wale aus zwei verschiedenen Familien stammten, die sonst getrennt leben. Die elf Tiere blieben die ganze Zeit eng zusammen. Die Forschenden vermuten, dass so verhindert werden soll, dass der kleine Wal ertrinkt. Außerdem bietet die Gruppe Schutz vor Feinden, wie etwa Haien.

Zum Atmen an die Wasseroberfläche
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