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Alte Tierrassen besser schützen

Von dpa

Fachleute sagen: Es ist wichtig, alte Tierrassen nicht aussterben zu lassen. Warum?

Ihre Namen klingen oft ungewöhnlich: Murnau-Werdenfelser Rind zum Beispiel oder Angler Sattelschwein. Das liegt auch daran, dass kaum jemand diese Tiere kennt. Beides sind alte Nutztierrassen. Menschen halten Nutztiere, um etwa deren Milch zu trinken oder das Fleisch der Tiere zu essen. 

Das Murnau-Werdenfelser Rind und das Angler Sattelschwein wurden früher von vielen Menschen gehalten. Heute aber sind neue Züchtungen dazugekommen, die oft mehr Fleisch oder Milch liefern. Die alten Nutztierrassen sterben deshalb langsam aus. 

Deshalb sind alte Rassen nützlich

Gerade treffen sich in der Stadt Kiel Fachleute, um darüber zu sprechen. Sie finden: Es lohnt sich, die früher beliebten Nutztiere zu erhalten. Diese sind oft sehr widerstandsfähig. Wenn sich die Landwirtschaft verändert, könnten die alten Rassen nützlich sein. Sie sind oft weniger anfällig für Krankheiten und könnten sich vielleicht besser an ein verändertes Klima anpassen.

© dpa-infocom, dpa:260702-930-321371/1