
Ein Dorf im Süden Deutschlands scheint Störche magisch anzuziehen. Warum leben dort so viele der Tiere?

Störche in der Aufzuchtstation in Bornheim.

Hier werden kranke oder verletzte Störche gepflegt.

Auch in der Aufzuchtstation bauen die Störche ihre Nester.
Hier klappert es an allen Ecken: vom Kirchturm, von der Laterne und von den Bäumen. Denn im Ort Bornheim im Bundesland Rheinland-Pfalz sieht und hört man überall Störche. Die Tiere sind für ihr typisches Schnabel-Klappern bekannt.
Im Ort gibt es auch eine Pflegestation für kranke oder verletzte Störche. Jedes Jahr werden etwa 50 Küken und Jungstörche von den Helfern aufgepäppelt und danach möglichst wieder in die Freiheit entlassen.
Lieber zusammen als allein
In der Region sind in diesem Jahr schon viele Störche geboren. «Es ist ein gutes Storchenjahr!», freut sich der Leiter der Pflegestation, Christian Reis. Doch warum leben so viele Störche ausgerechnet in Bornheim? Die Tiere sind nicht gern allein, sagt Christian Reis. «Störche sind Koloniebrüter und Gesellschaftstiere. Der Storch geht gerne dorthin, wo Störche sind.»
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