
Wer im Auto oder auf dem Rad unterwegs ist, sollte jetzt besonders aufpassen: Denn auf den Straßen tummeln sich in der Dämmerung Tiere.

Krötenzäune sollen die Tiere davon abhalten, auf die Straße zu gelangen.

Naturschützer stellen Krötenzäune neben der Straße auf. Mit Eimern bringen sie die Tiere über die Straße.

Der Zaun verhindert, dass Kröten und andere Tiere auf die Straße hüpfen.
Schnee und Eis sind weg, es kann losgehen! Das gilt für Kröten, Frösche, Lurche und andere Amphibien. Sobald es etwas wärmer wird, machen sich die Tiere auf den Weg, um sich zu paaren und ihre Eier abzulegen. Diese Eier nennt man Laich.
Den Laich legen die Tiere in der Regel in dem Gewässer ab, in dem sie selbst geschlüpft sind. Dafür müssen sie oft eine gefährliche Reise antreten. Denn sie überqueren Straßen und Radwege. Immer wieder werden die Tiere dabei überfahren.
Über die Straße tragen
Um das zu verhindern, bauen Naturschützer jedes Jahr im Frühling Krötenzäune auf und graben Eimer in die Erde ein. Die Zäune verhindern, dass die Tiere auf die Straße hüpfen. Stattdessen landen sie in den Eimern. Darin tragen die Naturschützer sie dann sicher über die Straße.
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