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Zum Wählen ins fremde Wohnzimmer

Von dpa

Sonntag wird gewählt. Das passiert auch dort, wo die Menschen sonst Schlittschuh laufen, Betten kaufen oder auf dem Sofa sitzen und fernsehen.

Manche haben ihre Kreuze schon gesetzt und die Unterlagen in einen Briefkasten geworfen. Das nennt man Briefwahl. Doch viele Menschen gehen am Sonntag persönlich zur Wahl, und zwar ins Wahllokal. Häufig ist das eine Schule, die sonntags leer ist. Es kann auch das Rathaus sein, ein Gemeindesaal oder eine Sporthalle.

Manchmal sind es aber auch echt witzige Orte. In manchen Wahlkreisen führt der Weg etwa in einen Bettenladen, eine Eishalle oder ins Schwimmbad. Manchmal räumen sogar Menschen Platz in ihrem Wohnzimmer frei, damit der Raum zum Wählen genutzt werden kann.

Wählen im Zirkus

Auch ein Zirkus gehört zu den lustigen Orten, an denen gewählt werden kann. Der Grund? Er ist barrierefrei. Das bedeutet, dass etwa auch Menschen im Rollstuhl problemlos dorthin kommen. Das ist wichtig!

Übrigens: Jeder Fünfte entscheidet erst kurz vor der Wahl, wen er oder sie wählt. Das hat eine Umfrage ergeben. Bis 18 Uhr am Sonntag ist Zeit zu entscheiden. Dann schließen die Wahllokale. Bei der Bundestagswahl entscheidet sich, welche Parteien und Politiker in den nächsten Jahren in Deutschland das Sagen haben.

© dpa-infocom, dpa:250221-930-382104/1